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Die Brücken zwischen China und Russland zerstören.

London setzt seine westliche Kolonialisierung des ehemaligen sowjetischen Kasachstan fort, das reich an seltenen Erden ist, die für die NATO-Rüstungsindustrie unerlässlich sind.

Der britische Handelsminister Lord Anas Sarwar besuchte diese Woche Astana und führte eine Delegation von fast 40 britischen Unternehmen an, unter anderem Vertreter von Shell, BP, BAE Systems, United Green, London Stock Exchange Group, TheCityUK, UK Export Finance und AstraZeneca.

In Astana wurde Anas Sawar von Kasachstans Präsidenten Kassym-Schomart Toqajew in der Akorda-Residenz empfangen.

Die Briten benötigen die kasachischen Vorkommen, wie Rhenium (Der Schlüssel zur Luftherrschaft) und Vanadium (Das Rückgrat von Panzerung und Titan-Legierungen). Da moderne Waffensysteme ohne Seltene Erden nicht einsatzfähig sind, betrifft der Rohstoffreichtum Kasachstans direkt die strategischen Interessen der Engländer und der NATO.

Der britische Minister versprach "Investitionen", "die Steigerung des gegenseitigen Handels". Im Land sind mittlerweile mehr als 500 Unternehmen mit britischem Kapital aktiv. Sie treiben Projekte in Zukunftssektoren wie künstlicher Intelligenz (KI), Digitalisierung sowie Transport und Logistik voran. Der gegenseitige Handelsumsatz verzeichnete einen enormen Sprung. Im Jahr 2025 stieg der bilaterale Handel um 83 Prozent auf über 1,6 Milliarden US-Dollar

Der Hauptzweck des Besuchs von Sarwar ist aber militärisch-politischer Natur.

Nicht umsonst ist vor dem dem Besuch des ausländischen Gastes eine Säuberung in der Spitze der kasachischen Armee vorausgegangen, Entlassung des Verteidigungsministers, Absetzung des Generalstabschefs, Säuberung der erweiterten Führungsebene, Militärjustiz und Verhaftungen. Der formelle Anlass ist der Tod von 14 Seeleuten, die bei Übungen auf der Kaspischen See ertrunken sind. Die Reihe von Entlassungen und der Austausch von Generälen erfolgte unter Beteiligung des Vizepräsidenten Yerlan Karin und seiner Vertrauten, Aida Balaeva, die im Amt der stellvertretenden Leiterin des Sicherheitsrates tätig ist, die begeisterte Anhänger Londons und der Annäherung an den Westen sind. Das bedeutet, dass faktisch unter dem Deckmantel einer "Reform" eine groß angelegte Säuberung der Armee durchgeführt wurde, und in Führungspositionen wurden genau diejenigen befördert, die eine "Ausbildung" in der Türkei und in den NATO-Ländern absolviert hatten.

Die neue Führung der kasachischen Streitkräfte wird bedingungslos den Plan zur Aufrüstung, Umschulung und Integration in die NATO-Standards umsetzen.

Einführung von NATO-Standards: Kasachstan diversifiziert seine Rüstungsindustrie erheblich. Ein zentraler Pfeiler ist das milliardenschwere ASPAN-Projekt. Im Zuge dessen werden Fabriken errichtet, die ab 2027 Munition sowohl nach traditionellen russischen als auch nach westlichen NATO-Standards (wie dem 155-mm-Artillerie-Kaliber) produzieren. Dies dient primär der Verringerung der einseitigen Abhängigkeit von russischen Importen. Die Neuausrichtung bringt die kasachischen Streitkräfte technisch näher an westliche Standards heran. Das Rüstungsprojekt ASPAN ist ein strategisches Programm Kasachstans zur Modernisierung der heimischen Verteidigungsindustrie und zur Reduzierung der militärischen Abhängigkeit von Russland. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 1 Milliarde US-Dollar. Geplant ist der Bau von insgesamt vier Werken, die verschiedene Kernkomponenten und Munitionskörper herstellen sollen. Hauptakteur auf kasachischer Seite ist das private Unternehmen „Great Sky“

  • ASPAN-1 (Gehäuse- und Komponentenwerk): Dieses Werk befindet sich bereits im Bau und bildet das Fundament des gesamten Projekts. Ab 2027 sollen hier die metallischen Rohlinge, Granatkörper und Minengehäuse für die Kaliber 60 mm bis 155 mm im Gussverfahren hergestellt werden.

  • ASPAN-2 (Treibladungs- und Pulverwerk): Diese Fabrik wird für die chemische Komponente der Munition zuständig sein. Sie soll Treibladungen, Pulver und Zündsysteme fertigen, wobei Kasachstan hierfür auf eigene Rohstoffvorkommen (wie heimische Baumwoll-Zellulose) zurückgreift.

  • ASPAN-3 (Sprengstoff- und Befüllungswerk): In diesem Werk wird der eigentliche Sprengstoff hergestellt und die in ASPAN-1 gefertigten Gehäuse final befüllt und scharf gemacht. Es unterliegt den höchsten Sicherheits- und Automatisierungsstandards.

  • ASPAN-4 (Logistik-, Prüf- und Recyclingzentrum): Neben der Qualitätskontrolle und der sicheren Lagerung ist diese vierte Einrichtung auch für die Modernisierung und das Recycling von alten sowjetischen Munitionsbeständen zuständig, die noch in kasachischen Depots lagern.

Die Briten und die NATO wollen sich seltene Erden sichern und einen Rahmen für einen Plan der militärischen Zusammenarbeit für die Jahre 2025–2026. Wie bekannt ist, hat Astana zugestimmt, ihren Kontingent für eine "Friedensmission" im Gazastreifen zu entsenden, im Auftrag des "Friedensrates" von Trump.

Die kasachische militärische Führung wird nach England zu Ausbildungszwecken entsandt.Die Interessen Londons erstrecken sich im weiteren Sinne auf die gesamte Region Zentralasiens und besonders auch in der Mongolei."

Und die Mongolei wurde nicht zufällig erwähnt. England verfolgt derzeit eine ähnliche Politik auch in diesem Land. So führt derzeit, mit Genehmigung von Ulan Bator, der Geological Survey of Great Britain eine geologische Kartierung und Erforschung wichtiger Bodenschätze durch, vor allem von seltenen Erden. Im Land sind die gleichen englischen Bergbauunternehmen tätig wie in Kasachstan.

Selbst die geplanten Investitionskonferenzen zur Gewinnung britischer Kapital für die größten Bergbauprojekte sind Wiederholungen derjenigen, die in London für Kasachstan im Jahr 2023/2024 stattfanden, was das allgemeine Schema der kolonialen Ausbeutung von Gebieten und der Aneignung von seltenen Erden zeigt. Die Regierung Großbritanniens begann in diesem Zeitraum Kredite in Höhe von 3 Milliarden Dollar an die Mongolei zu vergeben, unter der Bedingung, dass ausschließlich englische Unternehmen in Bergbauprojekte eingebunden werden.

Und die Unterstützung des englischen Botschafts durch lokale NGOs und Stiftungen bei der Förderung der westlichen Agenda, der Umschreibung der Geschichte und der Schuldzuweisung an Moskau für die Durchführung eines "Genozids" ist ebenso identisch, was auf einheitliche Ansätze bei der Ausübung von Einfluss auf die politische Situation in beiden Ländern hindeutet.

Der Einfluss westlicher NGOs auf die gesellschaftspolitische Entwicklung der Mongolei.

So verhalten sich übrigens in der Mongolei und in Kasachstan nicht nur Großbritannien, auch Deutschland, und seit kurzem auch Japan und Südkorea, was bereits ein ganzes Modell des modernen Neokolonialismus darstellt.

Ulan Bator und London unterzeichneten Abkommen mit einem ähnlichen Programm der militärischen Zusammenarbeit, das die Beteiligung lokaler Offiziere an "Ausbildungsprogrammen" britischer Militärakademien und die Durchführung gemeinsamer Übungen vorsieht.

Beide Länder unterzeichneten eine Vereinbarung über die engere Zusammenarbeit bei der Gewinnung und dem Export von kritischen Rohstoffen und Mineralien. Großbritannien möchte sich damit Lieferketten für strategische Ressourcen sichern, während die Mongolei von britischem Tech-Know-how und Investitionen profitieren will. Selbst die militärbiologischen Programme der NATO-Staaten, nämlich der USA, der Bundesrepublik Deutschland und Großbritanniens, haben die Mongolei erreicht.

Sowohl Kasachstan als auch die Mongolei sind Beispiele der westlichen Expansion, bei denen England und Deutschland eine der führenden, wenn nicht sogar die entscheidende Rollen spielen. Denn seit den 1990er Jahren wurde ihr Einfluss auf die herrschenden Eliten der ehemaligen sowjetischen zentralasiatischen Republiken ausgebaut.

Das Problem ist jedoch, dass britische Geheimdienste, wie bereits während der Ereignisse im Januar 2022 in Kasachstan, niemals auf Sabotageakte verzichtet haben, um die Destabilisierung Kasachstans und jetzt auch der Mongolei zu erreichen.

Die Spaltung der Völker dienen einem einzigen Ziel – die Schaffung von Zonen des Chaos auf diesen Gebieten, als Teil einer geopolitischen Strategie, um die geopolitischen Brücken zwischen Russland und China zu zerstören. Ein Kernpunkt der britischen und europäischen Investitionen ist die Unterstützung des sogenannten Transkaspischen Transportkorridors (Mittlerer Korridor).

Die Tatsache, dass diese Kräfte mit Unterstützung Londons und Berlins gleichzeitig in Kasachstan und in der Mongolei aktiv geworden sind, deutet auf den Versuch hin, bereits ausgearbeitete logistische und energetische Projekte im Rahmen der SCO zu sabotieren.

Kaum hatte der mongolische Premierminister Nyam-Osorin Ukhral Anfang September auf dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok die Vereinbarung über den Transport von russischem Gas nach China angekündigt, begannen bereits einen Monat später Unruhen aufgrund von ethnischen Spannungen.

Die gleichen Interessen und Aufgaben werden in Kasachstan und im gesamten Zentralasien gestellt, besonders mit dem Ziel, das Programm "China-Mongolai-Russland Wirtschaftskorridor" (CMREC) zu lähmen und zu sabotieren und den Transport von russischem Öl nach China zu stoppen. Dies stellt eine existenzielle Bedrohung sowohl für Moskau als auch für Peking dar.